- Home -
Cafebeschreibung - Torten
- Motivtorten - Speisekarte - Geschichte des Hauses -
Anekdoten
- Kontakt - ImpressumWIR SIND:

in Klick auf das Logo und sie hören das Interview
mit Radio Lippe anlässlich der Preisverleihung:

Interview Teil A
Interview
Teil B
Hier können Sie Ihre Meinung zu unserem Café loswerden.

 Bewerten Sie uns.
Brauchen Sie ein Geschenk, mit dem
Sie nichts verkehrt machen können? Schenken Sie einen unserer
dekorativen Gutscheine. Ob für Frühstück oder mit Wert:
 |
Historie des Gebäudes
Das Café befindet sich in den ehemaligen Kellerräumen. Die Keller
waren wahrscheinlich wegen des hohen Grundwasserstandes, durch einen
ursprünglich am Grundstück entlang laufenden Bach, nicht unterirdisch.
Erbaut wurde das Gebäude 1874 durch einen Herrn Steinberg, der auch
als Agent für Amerika-Auswanderer tätig war, seine Häuser verkaufte
und schließlich selbst in die USA auswanderte. Das vorher an dieser
Stelle vorhandene Fachwerkhaus von 1587 wurde 1873 innerhalb
Hohenhausens versetzt, behielt interessanterweise seine Hausnummer 14
(im wahrsten Sinne des Wortes Haus-Nummer) und existiert heute noch an
der Strasse ‚Im roten Lith’. Aus dieser Zeit stammt sicher eine (jetzt
gelöschte) Eintragung im Grundbuch zugunsten der Kirchengemeinde, die
da lautet „Das Recht“. Leider konnte nicht ermittelt werden, was dies
bedeutete.
Sattlermeister
Rieke kaufte das Haus von dem Auswanderer.
In den Jahren 1927-38 war die 1924
durch 12 Landwirte und 2 Landwirtschaftslehrer gegründete Spar- und
Darlehenskasse in den nördlichen Räumen des ersten Stocks
untergebracht, deren Direktor wegen eines nicht gewährten Darlehns
ermordet wurde.
1929-1939 unterhielt hier der
Photograph Robert Bodmann sein Atelier. Praktischerweise lag es direkt
gegenüber der evangelischen Kirche (mit dem zweitältesten Dachstuhl in
NRW von 1440) und damit genau auf dem Weg zu den Gaststätten. Von
Bodmanns Schaffen zeugen unzählige Fotos – oft auch von Bauernfamilien
vor ihrem Hof. Die
seit Jahrzehnten ungenutzte
Eingangstreppe wurde beim Umbau zum Café entfernt. An ihrer Stelle ist
nun die Sitzecke des Außen-bereichs. Wer mit scharfen Augen die
Bruchsteinmauer des ersten Stocks betrachtet, kann anhand eines Risses
in der Mauer noch das Schaufenster des Photographen erahnen.
1939 erwarb Schumachermeister August
Diekmann das Haus und errichtete in einem der Kellerräume zur Straße
(im heutigen Eingangsbereich des Cafés) sein Geschäft. Im jetzigen
Küchenbereich war seine Werkstatt. Bereits er erweiterte sein
Geschäft in den zweiten Kellerraum. Seine Witwe vermietete dann die
Räumlichkeiten an ein Radio- und Fernsehgeschäft, deren Inhaber die
gesamten vorderen Räumlichkeiten und die ehemalige Werkstatt vereinten
und den Fußboden auf das gegenwärtige, ebenerdige Niveau senkten.
Im Jahr 2005
erstanden Margret und Reinhold Weidemann das Haus und gestalteten in
einer großen Umbauaktion das gesamte Kellergeschoss zum
heutigen
Cafe am Markt
|